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Praktikumsfahrt unserer Fachoberschule

Im Rahmen einer Praktikumsfahrt unserer Münchner Fachoberschule aus hatten Paul und ich (Emilie), die einzigartige Chance, den Alltag der Schwestern Christina und Michaela im albanischen Kloster für einige Tage begleiten zu dürfen.
 
Ursprünglich waren wir eingeteilt worden, im angrenzenden Kindergarten mitzuhelfen. Von Anfang an waren wir fasziniert von der herzlichen und offenen Atmosphäre der Räumlichkeiten. Sowohl die Mitarbeiterinnen als auch die Kinder empfingen uns mit offenen Armen und zeigten uns ihren Alltag.

Später bot Schwester Christina uns an, mit ihnen eine junge Roma-Familie zu besuchen. Wir brachten den Kindern Spielzeug und Schokolade in ihren Slum und spielten mit ihnen. Das war ein augenöffnender Moment für uns beide. Uns wurde vor Augen geführt, wie reich und behütet wir in Deutschland aufwachsen. Mädchen und Frauen müssen nicht fürchten, zwangsprostituiert zu werden, keiner muss hungern, unser Gesundheits- und Schulsystem sind stabil aufgebaut und kein Kind wird in Kindergarten oder Schule geschlagen. Es ist keine Selbstverständlichkeit, unsere deutschen Privilegien zu haben und einmal mehr sind wir sehr dankbar für jeden Tag, den wir in einem sauberen Klassenzimmer sitzen und ohne Angst durch die Stadt laufen können.

Wir sind tief beeindruckt, von der Arbeit, die die Schwestern jeden Tag leisten. Neben den Hausbesuchen pflegen sie in ihrer Ambulanz Verletzte, helfen Frauen und Kindern, die häusliche Gewalt erfahren haben und kümmern sich nebenbei um zwei Jungen, die als Babys zu ihnen kamen.

Jeden Tag erzählten die beiden Frauen uns von Situationen, die sie bereits erlebt hatten. Nicht selten ging es dabei um Blutrache, Gewalt oder Korruption, die leider noch immer große Probleme des sonst so wunderschönen Albaniens darstellen. „Ja, sie brauchen uns, aber wir brauchen sie mindestens genauso sehr.“, sagte Schwester Christina über die Menschen, denen sie jeden Tag begegnet. Denn bei alldem haben die Schwestern ihre wunderbar offene Art nicht verloren und geben jeden Tag ihr Bestes, den Menschen in Shkodra zu helfen. Wir sind sehr dankbar, diese Erfahrung gemacht zu haben und denken oft und gerne an die Tage im Kloster zurück.

 

Aktuelles

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Über uns

  • Informationen zur Arbeit von Schwester Christina   Sie ist bestrebt, Opfer der im Land weit verbreiteten Blutrache zu betreuen. Vor allem weiter lesen
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