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DANKE

Advent heisst im Albanischen «Zeit der Zukunft». Und Zukunft ohne Vergangenheit ist wohl nicht vorstellbar. Und in der Gegenwart die Erwartung – wie bei uns Advent übersetzt wird.

So hin und wieder stoppe ich kurz und frage mich, wo ich da gerade bin, besonders, wenn es vom Zeitmanagement her brenzlig wird. So geht es mir mit Pater Axel. «Unser Jesuit» war in dieser nicht so leichten Zeit seit dem 1. November ein besonderes Geschenk, ein wirklicher Nothelfer. Pater Axel kam zu der Zeit, als wir so einen Nothelfer auch wirklich gebraucht haben: immer wieder sind Mitarbeiter wegen Corona ausgefallen und Axel «stopfte» die Löcher als wäre er schon immer hier mit uns: in der Ambulanz versorgte er Patienten; als unsere Köchin mit leichten Symptomen daheim bleiben musste, kochte er wie ein Weltmeister; die gesamte Weihnachtsbäckerei übernahm er; er kümmerte sich um Toni und Abraham; er übernahm Büroarbeit, Gartenarbeit – überall halt, wo es gerade brannte. Als Nikolaus war er perfekt. Und wir sind spirituell sehr verwöhnt gewesen in diesen Wochen! Als er nun eine Woche früher wegen dem Lockdown abreisen musste, ertappte ich mich, als ich «schade» hinaustrommeln wollte. Aber bevor das Wort mich verliess, besann ich mich:
«Das ist nicht recht. Ich habe nur eines zu sagen: DANKE. Danke, dass wir Axel 7 Wochen geschenkt bekommen haben, dass wir Hilfe hatten, genau dann, als es wirklich eng geworden wäre». Die Dankbarkeit muss uns in die Zukunft führen, nicht das, was wir nicht haben werden.

Und da möchten wir hier allen, die uns nahestehen, ein grosses Dankeschön sagen: wir haben in diesen Monaten so viel von Euch bekommen: Wohlwollende Post, Pakete, besorgte Anfragen, wie es uns geht, Spenden für jene, die noch ärmer geworden sind, viele Gebete und gute Gedanken. Viele Leute haben viel, viel Zeit für uns gegeben, viel Solidarität haben wir erlebt. Vergelt`s Gott.
Und: DANKE Axel.
 

21 dezember 2020

 

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