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Das Virus hat uns im Griff

Liebe Schwestern und Brüder im Norden ,

Das Virus ist nun registriert mit derzeit 33 Betroffenen.

Sicherheitsmassnahmen auf Schritt und Tritt.  Gestern war die letzte Heilige  Messe bis vorerst zum 3.April. Mir hat es wie die Kehle zugedrückt. Ich dachte: «was der Kommunismus nie ganz geschafft hat, das hat das Virus, bzw. die Angst davor in nicht mal drei Tagen geschafft.»

Und ich gebe zu, ich frage mich: warum haben wir denn solche Angst und vor was eigentlich? Zwei Wochen vorher haben wir uns das Aschenkreuz zeichnen lassen und der Priester hat uns erinnert: «Gedenke Mensch, dass Du Staub bist und wieder zu Staube wirst». Könnte es nicht auch ein Aufruf sein, die «Sicherheitsmassnahmen» für unser Seelenleben neu zu ordnen, von Unrat zu desinfizieren und unsere Massnahmen zur geistig-geistlichen Hygiene zu überprüfen und das grosse Buch der Bücher dazu aufzuschlagen? So ganz global, flächendeckend?

Hier sind die nächsten Tage die grossen Städte dicht gemacht, auch Shkoder. Wir haben es irgendwie geschafft, dass wir die Versorgung unserer Patienten aufrecht erhalten können. Mit dem Radl darf man noch fahren.

Unsere Kids, die schulfrei haben, spielen draussen im Hof Fussball und überlassen diese Krise den gescheiten Erwachsenen. Ich denke wir sollten es ihnen vielleicht nachmachen.

Seid gegrüsst, Gott möge uns gnädig sein

Eure Sr. Christina

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